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Allgemein
Die Wiege der Black-Musik ist wohl auf den Baumwollfeldern der ehemaligen amerikanischen Südstaaten zu suchen. Die dorthin verschleppten Sklaven sangen damals die sogenannten Work-Songs, um in ihrer eintönigen und harten Arbeit eine Abwechslung zu finden. Bei diesem Gesang wurde von einem Sklaven vorgesungen und die anderen stimmten dann in der Gruppe ein.
Daraus entwickelten sich dann die Spirituals, in denen die Texte von Leid und Hoffnung und vom Glauben an Gott und damit an eine bessere Zukunft erzählten. Diese Spirituals haben bis in unsere heutige Zeit hinein überlebt.
Daraus entwickelte sich der Gospel, der bei Gottesdiensten der afroamerikanischen Bevölkerung gesungen wurde und zur religiösen Musik aufstieg. Einer der bekanntesten Gospel-Songs ist wohl ”Oh Happy Day”.
Als sich am Ende des 19. Jahrhunderts der typisch afrikanische Rhythmus mit anderen Klängen und Rhythmen verschiedener Kulturen vermischte, entstand der Blues. Der Blues war die neue musikalische Form, sein Leid zu klagen.
Dem tiefen traurigen Blues wurden später immer mehr rhythmische und melodische Akzente beigesetzt, so das daraus der Rhythm and Blues (R&B) entstand und dann nur noch zur Unterhaltung gespielt wurde. Ein bekanntes Beispiel des R&B waren in den 60iger Jahren Ike & Tina Turner. Direkt aus dem R&B entwickelte sich dann der Soul, dem man dann in den 60iger Jahren als Waffe gegen Krieg und Rassendiskriminierung einsetzte. Gegen Ende der 60iger Jahre wurden Soul, R&B und Jazz miteinander kombiniert und es entstand die Funk-Musik. Einer der bekanntesten Vertreter dieser Zeit war der unvergessene James Brown.
Ende der 80iger Jahre kam die Black-Musik noch einmal mit einer neuen Richtung, dem Rap.
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